CHINA - ein Land der Superlative. Faszination und Unbehagen

CHINA - ein Land der Superlative. Faszination und Unbehagen

CHINA  - ein Land der Superlative. Faszination und Unbehagen

Marcus Hernig

Donnestag, 13.Juli 2017, 19.00 Uhr
im Restaurant Ni Hao,
Wandsbeker Zollstraße 25-29, 22041 Hamburg 

 

Furcht vor China ist angesichts der immer deutlichen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung zu einer neuen Spielart der sprichwörtlichen “German Angst” geworden. Waren es vor wenigen Jahren noch die vielen Billigprodukte, die westliche Märkte zu überschwemmen drohten, so weckt heute Chinas erworbener Reichtum bei nicht wenigen Zeitgenossen starkes Unbehagen. China ist plötzlich überall, lauert hinter veritablen deutschen Mittelständlern, um sie aufzukaufen. Ein „höchster Führer“, den in Deutschland laut jüngster Umfrage gerade einmal 3% namentlich kennen, hält dieses System zudem fest im Griff und steht einer Partei mit 84 Millionen Mitgliedern vor. Unbehagen vor dem Unbekannten.

Dagegen steht die Faszination über die „Führungsstärke“, hinzu tritt der faszinierende Wandel von einem Quasi-Entwicklungsland Anfang der 90er Jahre zur zweitstärksten Wirtschaftsmacht der Welt. Für manch einen ist das Reich der Mitte die neue Supermacht: Fassaden der Superlative, unbegreifliche Geldmengen, XXL- Infrastruktur vom größten Flughafen zum höchsten Wolkenkratzer. Aufträge für die Industrie, beeindruckende Absätze für den Handel – Deutschland prosperiert weiter dank China.

Doch was steckt wirklich hinter diesen „Chinabildern“?
Wege eines profunderen Chinaverstehens – frei von Superlativen und vorschneller Meinungsmache – zeigt dieser Vortrag von Marcus Hernig, der, wie er selbst sagt, „erst in China erwachsen geworden ist.